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Stärken vereint

Anmerkung der Redaktion: Hierbei handelt es sich lediglich um einen Auszug. Den vollständigen Beitrag finden Sie in der SIP-Ausgabe 2_2026 auf Seite 8 bis 13.


Lesedauer: circa 1,5 Minute


Die Grenzen zwischen analogem und digitalem Druck verschwimmen zunehmend. Was vor wenigen Jahren noch als technologische Konkurrenz galt, entwickelt sich zunehmend zu einem komplementären Zusammenspiel: Hybride Produktionsketten, in denen Sieb- und Digitaldruck gezielt kombiniert werden, gewinnen in industriellen Anwendungen spürbar an Bedeutung. Treiber dieser Entwicklung sind steigende Variantenvielfalt, wachsende Anforderungen an Rückverfolgbarkeit, zunehmende Individualisierung sowie der Wunsch nach effizienteren und nachhaltigeren Produktionsprozessen.


Über die Wachstumsdynamik

Nach aktuellen Marktdaten haben Sieb- und Digitaldruck im Jahr 2025 gemeinsam einen Wert von rund 81,7 Milliarden USD im industriellen Druckmarkt erreicht, was knapp 60 Prozent des globalen Marktvolumens bedeutet. Während der Digitaldruck im Verpackungs- und Etikettenbereich stark wächst, bleibt das Siebdruckverfahren für funktionale Drucke und hochwertige Oberflächen relevant.


Konkret wird der globale Digitaldruckmarkt für 2026 auf circa 35,4 Milliarden USD geschätzt; er soll mit einer jährlichen Wachstumsrate von circa 7,5 Prozent bis 2035 weiter auf mehr als 63 Milliarden USD wachsen. Wachstumstreiber sind insbesondere Personalisierung, On-Demand-Produktion und der Einsatz bei Verpackung, Textilien und industriellen Anwendungen. Parallel dazu wächst der Siebdruckmarkt für Druckfarben Prognosen zufolge von rund 4,61 Milliarden USD im Jahr 2025 auf etwa 4,74 Milliarden USD im Jahr 2026, getrieben durch Nachfrage in Textil-, Verpackungs- und Elektronikmärkten. Ein weiterer Wachstumstreiber ist die steigende Bedeutung von Rückverfolgbarkeit in industriellen Produktionsprozessen. Gesetzliche Vorgaben, Qualitätskontrollen und Sicherheitsanforderungen machen diese für zahlreiche Anwendungen


unverzichtbar. Hybride Produktionslösungen, die die Stärken von Sieb- und Digitaldruck kombinieren, erleichtern die Umsetzung dieser Anforderungen. Modular aufgebaute Systeme, KI-gestützte Automatisierung und optimierte Workflow-Software machen hybride Konzepte besonders attraktiv für Unternehmen, die gleichzeitig auf Effizienz, Flexibilität und hohe Variantenvielfalt angewiesen sind.


Regina Pawlowski



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