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Messe Frankfurt rückt KI in den Fokus

12. Januar 2026

Seit Beginn des Jahres will die Messe Frankfurt mit dem Motto „Texpertise Focus AI“ auf ihren internationalen Messen für die Textil- und Bekleidungsindustrie ein Zeichen setzen. Start ist die Heimtextil in Frankfurt.


Darum geht es bei dem neuen Motto

Im Mittelpunkt steht der verantwortungsvolle Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Laut der Messe Frankfurt verändert KI Arbeitsprozesse, ermöglicht neue Geschäftsmodelle und eröffnet Lösungen für Nachhaltigkeit, effiziente Wertschöpfungsketten und den Fachkräftemangel der Branche. Zudem würden kommerzielle Marktanalysen den weltweiten Markt für KI in der Textilindustrie auf rund 21 Millionen US-Dollar schätzen. „Texpertise Focus AI“ in diesem Jahr KI-Themen auf den Textilmessen sichtbarer und erlebbarer machen. Dazu gehören beispielsweise kuratierte Contentformate wie Paneldiskussionen, geführte Touren und Live-Demonstrationen mit internationalen Experten der Branche. Außerdem sollen unterschiedliche ausstellende Unternehmen ihre Lösungen rund um KI präsentieren.


KI auf der Heimtextil und Texprocess

Die Heimtextil, die morgen beginnt und bis Freitag stattfindet, beschäftigt sich auch mit dem Thema. In verschiedenen Beiträgen des Rahmenprogramms soll es um KI gehen – online filterbar unter „Texpertise Focus AI“. Am Messe-Mittwoch um 15 Uhr ist unter anderem Tim Fu im Architonic Livetalk zu Gast. Unter dem Titel „Woven Intelligence: designing spaces in the era of AI“ wird er darüber sprechen, wie KI für eine sinnvolle Zusammenarbeit zwischen Architektur und Innenarchitektur genutzt werden kann, um Räume zu gestalten, die Handwerkskunst mit Computertechnik verbinden. In der immersiven Installation „among all“ von Patricia Urquiola soll sichtbar werden, wie KI-Tools kreative Prozesse in Design und Entwicklung beschleunigen und Materialeigenschaften simulieren.

Vom 21. bis 24. April findet die Texprocess statt, bei der das gesamte Angebot textiler Verarbeitungstechnologien gezeigt werden soll. Laut der Messe Frankfurt werden weltweit jährlich rund 116 Millionen Tonnen Textilfasern produziert, doch nur ein Prozent der Post-Consumer-Textilabfälle wird recycelt. Mit KI sollen Unternehmen Ressourcen schonen und Abfälle reduzieren. KI-gestützte Design- und Prognosemodelle verhindern Überproduktion, während Life-Cycle-Analysen eine

umweltbewusste Beschaffung ermöglichen. Bilderkennungssysteme können Alttextilien sortieren und tragen so zur Kreislaufwirtschaft bei.


Kommentar an die RedaktionAn die Redaktion

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