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Siebdruck, Digitaldruck und Textildruck: Mit diesen redaktionellen Schwerpunkten informiert die Fachzeitschrift SIP die Branche. Kompetente Fachartikel, umfangreiche Produktübersichten und gut strukturierte Newsbereiche zeichnen die SIP aus.


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Vom Druckkopf auf das T-Shirt

21. Januar 2021

Die DTG-Marktübersicht 2021 listet 17 Maschinenserien von 9 Herstellern auf. Zusätzlich hat die SIP zu unterschiedlichsten Themen befragt, vom allgemeinen Zustand des Marktes über die Rolle von Öko-Zertifizierungen bis zum größten Flaschenhals in der DTG-Produktion.

 

SIP: Wie hat sich der Markt für Textilveredelung in den vergangenen fünf Jahren verändert?

 

Folker Stachetzki (Brother): Durch verbesserte Qualität und gesteigerte Produktivität sind digitale Textildirektdrucker mittlerweile ein nicht mehr wegzudenkender Faktor geworden. Ob es um die Veredelung von Einzelstücken oder die Massenproduktion geht – in allen Bereichen sind diese Drucker mittlerweile zuhause.

 

Sharon Donovich (Kornit): Der Textilmarkt hat sich in den vergangenen fünf Jahren dramatisch verändert. Die Megatrends, die den Markt beeinflussen, wie Nachhaltigkeit, Produktionsverlagerung, Selbstdarstellung und natürlich E-Commerce, haben im Textilmarkt zu bedeutenden Veränderungen geführt. Die Marken und Hersteller mussten von einem Angebot-und-Nachfrage-Modell zu einem Nachfrage-und-Angebot-Modell wechseln, was zu einer Anpassung der für die Produktion verwendeten Technologien führte. Die Notwendigkeit, nur das zu produzieren, was man verkauft, mit weniger Umweltbelastung und ohne hohe Lagerbestände, machte den Digitaldruck zu einer unverzichtbaren Lösung.

 

Frank Schenk (Epson): Dieser Markt hat sich wie kaum ein anderer verändert. Das betrifft nicht nur den Direct-toGarment-Bereich, sondern auch die Dye-Sublimationsanwendungen. Heute ist es möglich, ein Textil bis hinunter zur Auflage eins zu fertigen und somit den rasant steigenden Bedarf der Kunden nach individuellen Textilien sowohl im Fashion- als auch Interior-Design-Segment zu erfüllen.

 

Uwe Niklas (DP Solutions): Die Textilveredelung war traditionell ein Segment von Handwerklichen KMU-Betrieben. Die Einführung von DTG-Systemen und die deutlichen Qualitätsverbesserungen haben viele positive Folgen für die Absatzmärkte mitgebracht. Man konnte plötzlich individuelle Einzelstücke und Kleinserien zu wettbewerbsfähigen Preisen herstellen, und das auch noch reproduzierbar und ressourcenschonend. Durch Anbindung an moderne Shopsysteme können in kürzester Zeit Kunden und Märkte bedient werden. Das ermöglicht den Zugang zu Nischenmärkten.

 

Bernard Hofer (Print Equipment): Die Branche unterliegt einer ständigen Veränderung beziehungsweise Weiterentwicklung. Großauflagen im konventionellen Druckbereich nehmen ab – individuell bedruckte Textilien sind gefragter denn je.

 

Wolfgang Gans (Ricoh): Der Trend auf dem DTG-Markt geht weiterhin in Richtung Individualisierung. Daher sind vor allem Kleinauflagen im Fokus der Kunden, um schnell und unkompliziert auf sich ändernde Marktanforderungen reagieren zu können. Auch personalisierte Anwendungen stehen im Vordergrund, wobei die zulässigen Lieferzeiten immer kürzer werden – eine große Herausforderung für unsere Kunden. Diese müssen sich als zuverlässige Lieferanten auf dem Markt behaupten.

 

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