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Anmerkung der Redaktion: Hierbei handelt es sich lediglich um einen Auszug. Den vollständigen Beitrag finden Sie in der SIP-Ausgabe 5_2026 auf Seite 58 bis 59.
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Für Zigtausende mittelständische Unternehmer in Deutschland ist es die drängendste Frage in den nächsten Jahren: Wer übernimmt meinen Betrieb, wenn ich in den Ruhestand gehe? Und Erfahrungen vor allem aus der jüngeren Vergangenheit zeigen: Die Unternehmensnachfolge ist kein Selbstläufer – das gilt umso mehr, wenn der potenzielle Nachfolger nicht aus der eigenen Familie kommt.
Die Gründe, warum es oft nicht funktioniert mit der Übergabe, sind vielfältig. Aber wer ein paar grundlegende Dinge beachtet, erhöht die Chancen, sein Lebenswerk in die richtigen Hände zu übergeben.
Zeitfaktor: fünf bis zehn Jahre
„Die klassische Übergabe verliert an Bedeutung, darin liegt eine stille, aber tiefgreifende Veränderung“, weiß Karsten Poppe. Der Nachfolgeexperte stützt seine Erkenntnis auf Daten des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) in Bonn, denen zufolge gut die Hälfte der Familienunternehmen noch innerhalb der Familie übergeben wird, rund 17 Prozent werden von Mitarbeitenden weitergeführt, und knapp ein Drittel geht an externe Nachfolger. Aus der IfM-Statistik lässt sich schlussfolgern: Die Zahl der potenziellen Übergaben bleibt hoch, aber aus Sicht vieler Interessenten verliert eine Übernahme an Attraktivität. Das bedeutet, dass die Suche nach einer passenden Nachfolge anspruchsvoller und zeitkritischer wird.
Rudi Stallein