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Das CMS der Fogra

13. März 2026

Das Colour Management Symposium (CMS) der Fogra fand im Februar zum zehnten Mal statt. Mehr als 200 Fachleute aus 23 Ländern und 126 Unternehmen in München zusammen. Inhaltlich waren sieben thematische Sessions, ein KI-Battle und Gelegenheiten zum persönlichen Austausch geboten.


Am ersten Tag

Drei Praxisbeiträge aus dem Teilnehmerkreis sorgten mit Einblicken und anwendungsnahen Impulsen laut der Fogra für einen lebendigen, fachlichen Austausch. Das anschließende Quiz sollte dabei einen unterhaltsamen Abschluss des ersten Veranstaltungstages bieten.


In der ersten Session wurde geklärt, wie sich Kundenerwartungen im digitalen Umfeld managen lassen. Moderiert wurde das Thema von Maren Daffner von Konica Minolta. Den Auftakt machte Dieter Jan Janout von Amagoo. Er sprach über zentralisiertes Farbmanagement und industrielle Standardisierung. Im Anschluss folgten Stephan Richter von der Conditorei Coppenrath & Wiese, sowie Patrick Reyer von der Haribo Group. Im nächsten Themenblock sprachen die Speaker über neue Ansätze für Farbqualität und Standardisierung im Verpackungsdruck unter der Moderation von Dave Hunter von Chromachecker. Steffen Nusser von Edelmann eröffnete die Session. Anschließend sprachen Stefan Steinemann von der Druckerei Bauer und Dr. Andreas Kraushaar von Fogra. Der dritte Abschnitt beschäftigte sich mit High Dynamic Range (HDR) in der Druckpraxis. Die Moderation übernahm Dorin Pitigoi von Grup Transilvae. Prof. Florian Süßl von der Berliner Hochschule für Technik zeigte HDR-Anwendungen in der Praxis. Nach ihm sprach erneut Dorin Pitigoi und danach Veit Rudolph von Rudolph Druck. Ein HDR-Testaufbau vor Ort ermöglichte den Teilnehmern, sich ein Bild zu machen. Der erste Tag endete mit einem Einblick in Proofing auf realen Substraten. Durch die Session führte Jürgen Seitz von Gmg Color. Wolfgang Marx von Interproof präsentierte Praxiserfahrungen zum Real Surface Proof. Auf ihn folgte Dr. Moritz Feil von der Fogra. In einer Podiumsdiskussion diskutierten Andreas Kraushaar, Jürgen Seitz, Rabea Paysen von X-Rite und Christian Gall von Just Normlicht das Thema „Messen (M1, M2), wie man sieht (P1/P3)“. Der Session vorangestellt waren 16 Spotlight-Präsentationen der ausstellenden Unternehmen sowie eine Information zum Fogra-Live-Experiment von Dr. Julie Klein.


Die Sessions 5, 6 und 7

Der zweite Symposiumstag wurde mit einer Session zum Farbmanagement in der Praxis eingeleitet, moderiert von Arjen Goldschmidt von Canon. Nach Ralf Lenk von Scancolor Reprostudio sprachen Christophe Descubes und Thomas Demoulin von Philaposte – Groupe La Poste und anschließend Steffen Walter von Thimm. Durch Session 6 führte Markus Weber von Staudacher. Er zeigte anhand von Beispielen, wie KI-gestützte Tools die Farbkorrektur und Retusche effizient unterstützen können. Nach ihm präsentierte Jürgen Hein von w&co Mediaservices. Darauf folgte das Live KI-Battle. In der anschließenden Diskussion mit dem Publikum wurden sowohl Effizienzgewinne als auch typische Fehlerquellen beleuchtet. Die abschließende Session zu Farbsicherheit im industriellen Druck wurde von Claas Bickeböller von x-Rite moderiert. Den Beginn machte Thomas Voigt von Stihl, auf den Tolga Şensöz von Vitra folgte. Den Schlusspunkt setzte Justin Laird von Apple mit einem Vortrag über Appearance-basierte Farbqualität jenseits klassischer Punktmessungen.


Der Termin für das nächste Colour Management Symposium steht bereits fest: 23. und 24. Februar 2028.

Kommentar an die RedaktionAn die Redaktion

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