Latex und kombinierter Lösemittel-/UV-Druck

Unter der Bezeichnung JV400 bietet Mimaki ab dem Frühjahr 2012 eine neue Druckerserie mit integriertem Schneidemesser an, in der zwei spezielle Tintentechnologien zum Einsatz kommen. Die beiden Modelle JV400-130LX und JV400-160LX mit Druckbreiten von 136 beziehungsweise 161 Zentimetern sind die ersten Lösungen im Mimaki-Portfolio, die mit Latextinten bestückt sind. Sie arbeiten mit sechs Farben plus Weiß und bieten Auflösungen bis 1.200 dpi. Ihre maximale Druckgeschwindigkeit beziffert Mimaki im bidirektionalen 6-Pass-Modus bei 900 mal 900 dpi und der Verwendung von vier Farben auf 18,1 Quadratmeter pro Stunde. Für die Tintentrocknung sorgen neben einem Gebläse drei integrierte Medienheizungen. Laut Herstellerangaben härten die Tinten schon bei Temperaturen von 60 Grad Celsius oder weniger aus, weshalb sich mit ihnen auch temperaturempfindliche Medien veredeln lassen.
In den Vierfarbdruckern JV400-130SUV und -160SUV (siehe Bild) finden hingegen lösemittelhaltige UV-Tinten Verwendung. Wie es heißt, sorgt der enthaltene Lösemittelanteil dafür, dass die Farbpigmente in den Bedruckstoff eindringen, während die endgültige Aushärtung mithilfe einer UV-Einheit erfolgt. Dadurch sollen die fertigen Prints nicht nur eine hohe Flexibilität und Haltbarkeit, sondern auch eine glänzende, farbintensive Oberfläche aufweisen.
Die Tinten für die Kartuschen der über die RIP-Software Rasterlink6 angesteuerten LX- und SUV-Modelle werden in austauschbaren Beuteln mit einem Fassungsvermögen von 600 Millilitern - bei Weiß 220 Milliliter - erhältlich sein.

 

www.mimaki.de

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